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Ein Jahr nach der Wahl – Verantwortung für Deutschland 

Vor genau zwölf Monaten haben Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises 10 Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd, mir Ihr Vertrauen geschenkt und mich direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Seitdem darf ich unsere Heimat in Berlin vertreten – eine Aufgabe, die mich weiterhin mit voller Überzeugung und Tatkraft erfüllt.

Die CDU ist mit einem klaren Anspruch angetreten: Deutschland brauchte einen Politikwechsel – hin zu mehr Stabilität, mehr wirtschaftlicher Vernunft, mehr innerer Sicherheit und einem Staat, der wieder funktioniert.
Wir wollten die hart arbeitende Bevölkerung entlasten, Leistung wieder lohnend machen, die irreguläre Migration wirksam begrenzen und unser Land innovations- und verteidigungsfähig aufstellen.
In unserem Wahlprogramm haben wir versprochen, das Bürgergeld abzuschaffen, Netzentgelte zu senken, Bürokratie abzubauen, Investitionen zu erleichtern und Deutschland in Europa wieder zu einer gestaltenden Kraft zu machen.

Ein Jahr nach der Wahl können wir sagen: Wir haben geliefert. Mit der Einführung der Neuen Grundsicherung haben wir den Grundsatz „Fördern und Fordern“ wieder gestärkt und mehr Gerechtigkeit in unser Sozialsystem gebracht. Auch in der Migrationspolitik ist die Wende eingeleitet. Mehr Grenzkontrollen, beschleunigte Verfahren und konsequentere Rückführungen zeigen Wirkung – die Zahl der Asylanträge ist deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig sorgen wir für Entlastungen bei Bürgern und Wirtschaft: zum Beispiel durch eine höhere Pendlerpauschale, die Absenkung von Netzentgelten und einen gezielten Bürokratieabbau.
Wir investieren so stark wie noch nie zuvor in die Stärke und Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Mit dem Sondervermögen schaffen wir die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und moderne Lebensbedingungen. Außerdem stärken wir unsere Bundeswehr – personell wie materiell – und machen Deutschland verteidigungsfähig in einer zunehmend unsicheren Welt.

Auf dieser Grundlage tritt Deutschland auch international endlich wieder selbstbewusst auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz hat unser Land auf der europäischen und internationalen Bühne eine starke und verlässliche Stimme, die Verantwortung übernimmt und Führung zeigt.

Henri Schmidt am 12.05.25 im Deutschen Bundestag. / Foto: Tobias Koch

Natürlich gab es auf diesem Weg auch Herausforderungen. Aber entscheidend ist: Wir haben Kurs gehalten, Prioritäten gesetzt und Verantwortung übernommen.

Für mich persönlich war dieses erste Jahr im Bundestag intensiv, lehrreich und bewegend. Als Abgeordneter mit einem klaren Schwerpunkt in der Digital- und Sicherheitspolitik durfte ich an zentralen Weichenstellungen mitarbeiten –
etwa beim KRITIS-Dachgesetz und bei der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie. Beide Vorhaben stärken die Resilienz unseres Landes gegen Cyberangriffe, Sabotage und hybride Bedrohungen. Gleichzeit spüre ich: Es kommt Wind auf. Im digitalpolitischen Raum ist viel Bewegung – von der Verwaltungsmodernisierung über digitale Infrastrukturen bis hin zu Fragen der Datensouveränität und Innovationsförderung.
Die Modernisierungsagenden Bund und Föderal liefern dafür den konkreten Leitfaden.  Es ist ein Privileg, diesen Wandel aktiv mitgestalten zu dürfen – für ein starkes, sicheres und modernes Deutschland. Und ich bin dankbar, dass ich dabei die Stimme unserer Heimat aus Herzogtum Lauenburg und Stormarn-Süd in Berlin einbringen darf.