Berlin [08.09.2025] – Auf Einladung des schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Henri Schmidt (CDU) fand der erste Roundtable „Zivil- und Katastrophenschutz aus Sicht der Bundesländer“ im Deutschen Bundestag statt. Der Fokus lag zum Auftakt auf Norddeutschland, insbesondere Hamburg. Als Gäste waren die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Franziska Hoppermann (CDU); Ralf Niedmers (MdHB); Oberstleutnant der Reserve, Herr Bernd Schley und Karl-Heinz Warnholz sowie Vertreter des Marinekommandos und des Steuerungsstabs der Leitung des BMVg anwesend.
Der Schirmherr Henri Schmidt (MdB) erklärt: „Die Zeit der Friedensdividende ist mit Blick auf die weltpolitische Lage endgültig vorüber. Heimat-, Zivil- und Katastrophenschutz sind wieder Kernthemen der politischen Arbeit und es wäre fahrlässig, auf die Perspektive der Abgeordneten vor Ort zu verzichten. Wir brauchen mehr informelle Gesprächskanäle zwischen dem Bundestag und den Parlamenten der Bundesländer. Mit dem ersten Roundtable ‚Zivil- und Katastrophenschutz aus Sicht der Bundesländer‘ haben mein Team und ich daher ein Gesprächsformat organisiert, bei dem wir uns niedrigschwellig über den Heimatschutz des Nordens und insbesondere Hamburgs ausgetauscht haben.“
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Franziska Hoppermann (MdB) erklärt: „Ich stehe aus gutem Grund, wie die aktuellen geopolitischen Ereignisse zeigen, für eine starke Bundeswehr. Dazu gehört auch der Erhalt der Heimatschutzkräfte mit einem zentralen Standort in Hamburg und Anbindung an das Landeskommando. Die sofortige Reaktionsfähigkeit bei Katastrophen, Krisen oder Krieg ist essentiell für unsere Region. Das Hamburger Nachwuchsgewinnungskonzept ist einzigartig und sollte Schule machen, um die freiwilligen Reservisten in ganz Deutschland möglichst schnell zum Heimatschutz zu bringen.“