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Henri Schmidt besucht die Badminton-Abteilung beim TSV Trittau „Dieser Verein ist sportliche Heimat und wichtiger Anker für die Region“

Trittau, 12.08. 2026 – Bei einem Besuch der Badminton-Abteilung in Trittau hat sich der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt über die erfolgreiche sportliche Arbeit, die Nachwuchsförderung und die aktuellen Herausforderungen des Vereins informiert.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere die Rahmenbedingungen für den Leistungssport, Fördermöglichkeiten für kleinere Sportarten sowie die angespannte Situation bei Hallen- und Trainingskapazitäten.

Die Badminton-Abteilung genießt durch ihre sportlichen Erfolge weit über Trittau hinaus einen hervorragenden Ruf. Gleichzeitig übernimmt der Verein eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe: Kinder und Jugendliche werden früh an den Sport herangeführt, finden Gemeinschaft und entwickeln Teamgeist, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.
„Vereine wie dieser sind weit mehr als Orte, an denen Sport getrieben wird. Sie geben jungen Menschen Halt, schaffen Gemeinschaft und bringen Generationen zusammen. Gerade die engagierte Jugendarbeit zeigt, wie wichtig die Badminton-Abteilung für Trittau und die gesamte Umgebung ist“, betonte Schmidt während seines Besuchs.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen ging es auch um die besonderen Herausforderungen sogenannter Randsportarten. Während populäre Sportarten häufig über größere finanzielle und infrastrukturelle Möglichkeiten verfügen, sind kleinere Sportarten in besonderem Maße auf ehrenamtliches Engagement, verlässliche Förderstrukturen und ausreichende Trainingsmöglichkeiten angewiesen.

Ein zentrales Thema waren daher die vorhandenen Hallenkapazitäten. Für einen Verein, der sowohl Breitensport als auch leistungsorientiertes Training anbietet und zugleich eine starke Nachwuchsarbeit betreibt, sind verlässliche und ausreichende Trainingszeiten eine entscheidende Grundlage.
„Wenn wir erfolgreichen Leistungssport und gute Jugendarbeit auch außerhalb der ganz großen Sportarten erhalten wollen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören passende Fördermöglichkeiten genauso wie genügend Hallenzeiten. Gerade dort, wo viel ehrenamtliches Engagement vorhanden ist, dürfen fehlende Kapazitäten nicht zum begrenzenden Faktor werden“, so Schmidt.

Der Abgeordnete nutzte den Besuch zudem, um selbst einen praktischen Eindruck vom Sport zu gewinnen. Nach der Teilnahme am regulären Training folgten einige Einzelpartien und zum Abschluss auch noch ein Doppel.
„Badminton sieht von außen manchmal leichter aus, als es tatsächlich ist. Nach dem Training kann ich sagen: Das ist ein unglaublich schneller, technisch anspruchsvoller und vor allem anstrengender Sport“, sagte Schmidt.

Besonders beeindruckt zeigte sich Schmidt vom Zusammenspiel aus sportlichem Anspruch und familiärer Atmosphäre innerhalb der Abteilung. Der Verein schaffe es, leistungsorientierten Sport und Nachwuchsförderung miteinander zu verbinden und gleichzeitig ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln.
„Solche Vereine leben von Menschen, die weit über das eigentliche Training hinaus Verantwortung übernehmen – als Trainerinnen und Trainer, in der Organisation, in der Nachwuchsarbeit oder ganz einfach als helfende Hände. Dieses Engagement kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, erklärte Schmidt.

Zum Abschluss bedankte sich der Bundestagsabgeordnete bei allen Beteiligten für den offenen Austausch und die herzliche Aufnahme: „Vielen Dank für die Möglichkeit, so unmittelbar in den Trainingsalltag hineinzuschauen und selbst mitzumachen. Ich nehme viele spannende Eindrücke und wichtige Hinweise für meine weitere Arbeit mit.“