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Henri Schmidt besucht Spedition Jan Bode: Logistikmittelstand braucht faire Wettbewerbsbedingungen und spürbare Entlastung

Reinbek, 31. Juli 2026 – Im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg/Stormarn Süd besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt die Spedition Jan Bode in Reinbek. Im Austausch mit Geschäftsführer Jan Bode und Umzugsberater Martin Delloch ging es um die wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Speditions- und Logistikbranche. Bei einem Rundgang über das Betriebsgelände und einem Probesitzen im Fernverkehrs-Lkw erhielt Schmidt zudem Einblicke in die praktischen Abläufe des Unternehmens.

Die im Jahr 2000 gegründete Spedition Jan Bode ist ein inhabergeführter mittelständischer Logistikdienstleister mit rund 150 Beschäftigten und etwa 100 Fahrzeugen. Von Reinbek aus bietet das Unternehmen Umzüge und Transporte in der Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holstein sowie deutschland- und europaweit an.

Im Gespräch wurde deutlich, dass die Branche derzeit von mehreren Seiten unter Druck gerät. Besonders die rasant gestiegenen Dieselkosten wirken sich unmittelbar auf die Kalkulation von Transportaufträgen aus. Zugleich erschweren der Mangel an Berufskraftfahrern, umfangreiche Nachweis- und Dokumentationspflichten sowie der intensive europäische Wettbewerb den betrieblichen Alltag. Thematisiert wurden außerdem der Zustand der Verkehrsinfrastruktur und Hürden bei der Gewinnung und Qualifizierung neuer Fahrer.

Jan Bode, Inhaber und Geschäftsführer der Spedition, betonte: „Für ein mittelständisches Transportunternehmen ist vor allem Planungssicherheit entscheidend. Kostensteigerungen lassen sich nicht jederzeit und vollständig an die Kunden weitergeben. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Investitionen in Fahrzeuge, Ausbildung und Arbeitsplätze ermöglichen, statt zusätzliche Unsicherheit und Verwaltungsaufwand zu schaffen.“

Henri Schmidt, MdB, erklärte im Anschluss: „Die Gespräche zeigen, dass politische Entscheidungen stärker an der betrieblichen Realität ausgerichtet werden müssen. Dazu gehören schnellere Investitionen in Straßen und Brücken, einfachere Verfahren bei Ausbildung und Beschäftigung sowie konsequente Kontrollen gemeinsamer europäischer Regeln. Unser Ziel muss sein, dass verantwortungsvoll arbeitende heimische Mittelständler nicht gegenüber Wettbewerbern benachteiligt werden.“

Der Besuch unterstrich, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik und mittelständischen Unternehmen ist. Nur wenn die Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis frühzeitig berücksichtigt werden, können politische Entscheidungen wirtschaftlich tragfähig und praxistauglich ausgestaltet werden.