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Henri Schmidt zu Besuch bei MPA Pharma in Trittau

Trittau, 12. August – Der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt hat die MPA Pharma GmbH in Trittau besucht. Im Mittelpunkt standen Einblicke in die betrieblichen Abläufe sowie ein ausführlicher Austausch über aktuelle gesundheitspolitische und regulatorische Entwicklungen.

Geschäftsführer Michael Arnhold und der geschäftsführende Gesellschafter Dirk Oltersdorf führten Schmidt zunächst durch den Versandbereich des Unternehmens. Dabei erhielt der Abgeordnete einen Einblick in die logistischen Abläufe und die Anforderungen, die mit der zuverlässigen Bereitstellung und dem Versand von Arzneimitteln verbunden sind. Anschließend stellten die beiden Geschäftsführer anhand verschiedener Produkte das Geschäftsmodell von MPA Pharma näher vor.
„Gerade bei einem so stark regulierten Bereich wie dem Arzneimittelmarkt ist es wichtig, sich vor Ort ein Bild davon zu machen, wie politische und gesetzliche Vorgaben ganz konkret in den Unternehmen wirken“, erklärte Schmidt im Anschluss an den Rundgang.

Im anschließenden Gespräch ging es unter anderem um aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene. Diskutiert wurden neue regulatorische Anforderungen sowie mögliche Einschränkungen bei Arzneimittelimporten und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Wettbewerb und Versorgungssicherheit.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Dabei wurde insbesondere darüber gesprochen, wie digitale Prozesse effizienter gestaltet und bürokratische Belastungen reduziert werden können. Für Schmidt ist entscheidend, dass Digitalisierung nicht zu zusätzlichen Hürden führt, sondern Unternehmen, Leistungserbringer und Patientinnen und Patienten tatsächlich entlastet.

Auch die geplante Krankenkassen-Reform sowie das Beitragssatzstabilisierungsgesetz waren Gegenstand des Austauschs. Die langfristige Finanzierung des Gesundheitssystems und die Entwicklung der Beitragssätze seien zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre.
„Wir müssen eine qualitativ hochwertige und verlässliche Gesundheitsversorgung sichern und gleichzeitig darauf achten, dass die finanziellen Belastungen für Versicherte und Arbeitgeber nicht immer weiter steigen. Dafür brauchen wir strukturelle Reformen und müssen gleichzeitig die praktischen Auswirkungen neuer Regelungen auf Unternehmen und Versorgung im Blick behalten“, so Schmidt.

Der direkte Austausch mit Unternehmen im Wahlkreis sei dabei von besonderer Bedeutung: „Gesetze und Regulierungen werden in Berlin und Brüssel beschlossen – ihre Wirkung zeigt sich aber vor Ort. Deshalb sind Gespräche mit Unternehmen wie MPA Pharma für meine politische Arbeit besonders wertvoll.“

Zum Abschluss bedankte sich Schmidt bei Michael Arnhold und Dirk Oltersdorf von MPA Pharma für den offenen Austausch und die Möglichkeit, einen umfassenden Einblick in den Betrieb am Standort Trittau zu erhalten.