In den vergangenen Wochen habe ich bei zahlreichen Veranstaltungen immer wieder gefragt, wer diese Agenda kennt. Die Rückmeldungen haben mich ehrlich gesagt überrascht: Kaum jemand hatte bislang davon gehört.
Dabei geht es um eines der wichtigsten Reformvorhaben für einen modernen und handlungsfähigen Staat. Und genau deshalb möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um Sie darauf aufmerksam zu machen.
In der Kabinettssitzung am 1. Oktober 2025 hat die Bundesregierung die Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung (Bund) beschlossen. Sie legt die Grundlagen für einen Staat, der digitaler und effizienter arbeitet. Darauf aufbauend haben Bund und Länder am 4. Dezember 2025 bei einer gemeinsamen Sitzung die Föderale Modernisierungsagenda verabschiedet. Sie sorgt dafür, dass diese Reformen auch im föderalen Alltag ankommen, in Ländern, Kommunen und Verwaltungen vor Ort.
Mit über 200 konkreten Maßnahmen arbeiten Bund und Länder gemeinsam daran, Bürokratie abzubauen, Verfahren zu beschleunigen und unnötige Doppelstrukturen zu vermeiden.
Das Ziel ist klar: Reformen sollen nicht auf dem Papier stehen bleiben, sondern im Alltag spürbar werden.
Bereits beschlossene und umgesetzte Maßnahmen der Bundesregierung, etwa zur Entbürokratisierung in der Pflege, zur elektronischen Präsenzbeurkundung oder zur Beschleunigung des Wohnungsbaus, machen deutlich, wie vielfältig hier gearbeitet wurde und dass am Ende alle davon profitieren werden: Bürger ebenso wie Unternehmen und Verwaltungen.
Natürlich gilt: Nicht alles geht so schnell, wie wir es uns wünschen. Aber wir kommen voran. Die Föderale Modernisierungsagenda bietet dafür den konkreten Leitfaden.
Ich lade Sie herzlich ein, sich mit dieser wichtigen Agenda näher zu befassen und die Chancen dieser Reformen kennenzulernen. Weitere Informationen finden Sie in den beigefügten Dokumenten sowie online unter Föderale Modernisierungsagenda.
