Besenthal, 1. Oktober 2026 – Der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt hat den Biohof Ahlers in Besenthal besucht. Im Mittelpunkt standen Einblicke in die Arbeit des landwirtschaftlichen Familienbetriebs sowie ein Austausch über die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Landwirtschaft.
Der Biohof Ahlers wirtschaftet nach Bioland-Standards und verbindet Ackerbau, Tierhaltung und eigene Energieerzeugung miteinander. Bei seinem Besuch erhielt Schmidt einen Einblick in die vielfältigen Abläufe des Betriebs und die Anforderungen, die mit der Bewirtschaftung eines ökologisch ausgerichteten Hofes verbunden sind.
Im anschließenden Gespräch ging es insbesondere um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen, vor denen landwirtschaftliche Familienbetriebe stehen. Dabei wurde deutlich, wie sehr langwierige Genehmigungsverfahren notwendige Investitionen erschweren und die Weiterentwicklung der Betriebe ausbremsen können.
„Wer seinen Betrieb weiterentwickeln und in die Zukunft investieren möchte, braucht vor allem eines: Planungssicherheit. Wenn Genehmigungsverfahren zu lange dauern und bürokratische Hürden immer größer werden, verlieren unsere landwirtschaftlichen Betriebe wertvolle Zeit und wichtige Entwicklungsmöglichkeiten“, erklärte Schmidt.
Für den Abgeordneten steht deshalb fest, dass die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schaffen und bürokratische Belastungen reduzieren muss. Gerade familiengeführte Höfe seien darauf angewiesen, langfristig planen und notwendige Investitionsentscheidungen treffen zu können.
„Unsere Landwirtschaft braucht klare Regeln, weniger Bürokratie und schnellere Verfahren. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Betriebe auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich arbeiten und sich weiterentwickeln können“, so Schmidt.
Zum Abschluss bedankte sich Schmidt beim Team des Biohofs Ahlers für den offenen Austausch und die spannenden Einblicke in den landwirtschaftlichen Alltag. Der Besuch habe erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit den Betrieben vor Ort sei, um politische Entscheidungen an den tatsächlichen Herausforderungen der Praxis auszurichten.