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Mehr als ein Knall: Hightech aus Trittau - Henri Schmidt erhält Einblicke in Entwicklung und Fertigung bei Rheinmetall

Trittau, 5. August 2026. Ein greller Lichtblitz, ein lauter Knall und nach wenigen Sekunden ist die Vorführung vorbei. Hinter den Produkten, die auf der werkseigenen Testanlage bei Rheinmetall in Trittau präsentiert wurden, stehen jedoch jahrelange Entwicklung, hochpräzise Fertigung und umfassendes technisches Know-how.

Bei seinem Besuch tauschte sich der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt (CDU) zunächst mit Werksleiter Andreas Schmunk und Dr. Klaus Hense, CEO der Business Unit Direct Fire, über die Entwicklung sowie das Portfolio des Unternehmens, die sicherheitspolitische Lage und die Herausforderungen der deutschen Verteidigungsindustrie aus. Darüber hinaus wurde intensiv über die Erweiterung des Werkes gesprochen, um die steigenden Bedarfe des Marktes zu bedienen und über die Modernisierung des Gebäude- und Maschinenparks unterhalten. In der Zukunft sind Investitionen in einem zweistelligen Millionenbereich angedacht.

Anschließend führte Produktionsleiter Hendrik Tschentscher über das Werksgelände und durch die Fertigung der 40-Millimeter-Munition. Dabei erhielt Schmidt einen umfassenden Einblick in die einzelnen Produktionsschritte und die hohen Anforderungen an Präzision, Sicherheit und Qualität.

Der traditionsreiche Standort, der als Niederlassung Trittau zur Rheinmetall Waffe Munition GmbH gehört, ist auf Übungsmunition, Irritationskörper und Pyrotechnik spezialisiert. Zum Produktspektrum gehören unter anderem 40-Millimeter-Munition, nicht-letale Wirkmittel, Übungsmunition sowie Blend- und Schockwurfkörper für Spezialkräfte.

Zum Abschluss wurden Schmidt verschiedene Produkte auf dem werkseigenen Testgelände praktisch vorgeführt.

„Bei Rheinmetall in Trittau wird eindrucksvoll sichtbar, wie viel Forschung, Präzision und hochentwickelte Technologie hinter den einzelnen Produkten stehen. Das Unternehmen verbindet industrielle Fertigung mit innovativer Entwicklung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands und unserer Partner.

Gerade in der aktuellen Lage brauchen wir leistungsfähige Unternehmen, die unsere Bundeswehr und unsere Sicherheitskräfte zuverlässig ausstatten können“, erklärt Schmidt.

Der Besuch machte zugleich deutlich, welche Bedeutung der Standort für die Region hat. Rheinmetall schafft in Trittau qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze und vereint Entwicklung, Produktion und Erprobung an einem Standort.

Schmidt dankte Andreas Schmunk, Dr. Klaus Hense und Hendrik Tschentscher für den offenen Austausch und die umfassenden Einblicke: „Es war ein ausgesprochen informativer und beeindruckender Besuch. Besonders die Verbindung von langjähriger Erfahrung, moderner Fertigung und kontinuierlicher Innovation hat mich beeindruckt.“