Groß Schretstaken, 4. August 2026. Gerste, Wasser, Hefe und ein Fass – theoretisch braucht es nicht viel für einen Whisky. Bei FARO Whisky wurde dem Bundestagsabgeordneten Henri Schmidt (CDU)
jedoch schnell klar: Entscheidend ist nicht nur, was verarbeitet wird, sondern vor allem, wie viel davon selbst gemacht wird.
Bei einer ausführlichen Tour durch die Whisky-Brennerei in Groß Schretstaken stellten Inhaber und Master Distiller Fabian Rohrwasser sowie Brand Ambassador Christian Möckelmann den gesamten
Herstellungsprozess vor – von der Gerste über die eigene Mälzerei und Destillation bis zur Lagerung im Fass.
FARO verwendet zertifizierte Bio-Gerste aus regionalem Vertragsanbau. Anders als die meisten Brennereien kauft das Unternehmen das fertige Malz nicht zu, sondern verarbeitet die Gerste in einer eigenen Mälzerei.
Damit gehört FARO zu den wenigen Whiskyproduzenten in Deutschland, die diesen wichtigen Produktionsschritt selbst übernehmen.
Das Herzstück der Produktion ist eine eigens angefertigte Brennanlage mit einer 1.000 Liter fassenden Brennblase. Auch bei der Reifung setzt FARO auf Regionalität: Ein großer Teil der Fässer wird aus
schleswig-holsteinischer Eiche gefertigt. Von der Bio-Gerste bis zur Abfüllung wird kein wesentlicher Produktionsschritt ausgelagert.
„Nach diesem Besuch habe ich wirklich verstanden, was Fabians Whisky einzigartig macht. Hier wird nicht einfach nur gebrannt: Von der Gerste bis ins Glas ist der gesamte Herstellungsprozess durchdacht
und bleibt in einer Hand. Dabei treffen handwerkliches Können, unternehmerischer Mut und eine klare regionale Identität aufeinander“, erklärt Schmidt.

Fabian Rohrwasser legte 2019 gemeinsam mit seiner Frau Martina den Grundstein für die familiengeführte Brennerei. Seine langjährige Erfahrung als Brenner und der Anspruch, Rohstoffe, Verarbeitung und Lagerung
vollständig kontrollieren zu können, bilden die Grundlage für die Entwicklung eines eigenständigen Whiskys aus Schleswig-Holstein.
„Es hat mich sehr gefreut, Henri Schmidt bei uns begrüßen und ihm zeigen zu dürfen, was unseren Whisky und unsere Arbeitsweise besonders macht. Neben dem fachlichen Austausch konnte ich ihm auch einige Impulse
zu den Herausforderungen eines handwerklich arbeitenden Unternehmens mitgeben, die er nun mit nach Berlin nehmen kann“, sagt Fabian Rohrwasser.
Der Besuch machte deutlich, wie viel Fachwissen, Geduld und unternehmerischer Mut hinter der Herstellung eines regionalen Premiumprodukts stehen.
